Schon früh am Morgen staunten die Kinder der 1. bis 3. Klasse nicht schlecht, als sie in der Turnhalle von einer antiken Olympionikin und einem Raumschiff-Kapitän aus der Zukunft begrüsst wurden. Die Lehrpersonen hatten sich nämlich getreu dem Motto „Zeitreise“ in echte Zeitreisende verwandelt – und sorgten damit für grosse Augen und erste kichernde Überraschungsrufe.
Anschliessend durften die Schülerinnen und Schüler zwei Erzählerinnen oder Erzähler ihrer Wahl besuchen. Jeder Workshop öffnete eine neue Tür durch die Jahrhunderte: Wer ins alte Ägypten reiste, erforschte nicht nur das Leben der Pharaonen, sondern stellte funkelnden Schmuck im königlichen Stil her und stärkte sich mit leckeren Datteln – ganz wie echte Hofbedienstete. Im antiken Griechenland wartete eine spannende Geschichte rund um die ersten Olympischen Spiele, gefolgt von viel Spiel und Spass in der Turnhalle. Und im Jahr 1900 erfuhren die Kinder, wie der Schulalltag damals aussah, schrieben mit echten Federn und Tusche und spielten Spiele, die schon Urgrosseltern begeistert hatten.
Auch für die 4. bis 6. Klassen öffneten sich fantastische Zeittore: Sie tauchten in die Steinzeit ab, experimentierten in einem futuristischen Zeitreise-Labor oder begleiteten sogar einen Baum auf seiner Reise durch Jahrtausende – eine besonders „verwurzelte“ Form der Geschichte.
Die Kindergartenkinder wiederum genossen einen herrlich gemütlichen Erzählmorgen im Chindsgi, wo sie auf ihre ganz eigene Weise in ferne Zeiten eintauchten.
Am Ende kehrten alle wieder in die Gegenwart zurück – mit vielen neuen Geschichten im Kopf, einem Lächeln im Gesicht und der festen Überzeugung, dass Zeitreisen an unserer Schule definitiv möglich sind.